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Die Spitzkoppe wird auch gerne als "Matterhorn von Namibia" bezeichnet. Es ist einer der bekanntesten und auch schönsten Berge in Namibia. Unweit davon gibt es eine Felsenbrücke, unter der ich hier stehe und diese Aufnahme gemacht habe.

Technisches: Ein Panorama zusammengestellt aus fünf Einzelbildern. Canon EOS 1D Mark III mit Canon EF 16-35 bei 16mm, Belichtung: 1/125s, Blende: 20, ISO: 100

Zur Spitzkoppe:

Wer die Asphaltstrasse zwischen Windhoek und Swakopmund fährt, sieht bei Usakos die Spitzkoppe in der Ferne auftauchen. Das Bergmassiv ist deutlich zu erkennen, weil es sich so aus der Ebene erhebt. Wer dann Richtung Norden abzweigt, hat schon bei der Anfahrt einen wundervollen Ausblick auf die Spitzkoppe.

Aber nicht nur aus der Ferne bietet die Spitzkoppe einen schönen Anblick. Ein ausgiebiger Besuch ist wirklich lohnenswert.

Übernachtungen sind derzeit jedoch ausschließlich noch den Campern vorbehalten. Eine Lodge gibt es nicht - es existieren rund um die Spitzkoppe nur einfache Campingplätze. Die meisten sind mit einem Plumpsklo und einer Feuerstelle ausgestattet, Wasser bringt man am besten selber mit. Bei der Rezeption gibt es eine Dusche und ein kleines, einfaches Restaurant.

Für die Spitzkoppe ist in der Regel keine Reservierung erforderlich. Der Felsenbrücke vom Kalenderbild ist in der Nähe der Campsite Nummer 5.

Beim Kraxeln entdeckt man die unterschiedlichsten und sehr beeindruckenden Felsformationen.

Wer den Weg zum Buschmann Paradies hinter sich legt - es geht steil an einer Kette hangelnd den Fels hinauf - wird mit einer wunderbaren Aussicht, skurrilen Felsen und einigen Felsmalereien der San belohnt. Leider wurden viele der Malereien bereits zerstört, so dass der Besuch vom Buschmann Paradies zum Schutz der Felsmalereien nur noch geführt möglich ist. Die Buchung für die Wanderung macht man einfach spontan an der Rezeption.

Während der Regenzeit sammelt sich immer wieder mal Wasser in kleinen Kuhlen und läuft als Bäche über die Felsen. Unmittelbar in der Nähe der Campsite 3 gibt es einen kleinen Damm, der sich während der Regenzeit füllt. Wer sich durch Insektenlarven nicht gestört fühlt, kann sich badend erfrischen.

Dank dem Regen schaffen es einige Bäume und Sträucher zu leben und wachsen. Auch einige Tiere, speziell Klippschliefer, Echsen und Vögel fühlen sich hier wohl.

Die wahre Schönheit der Spitzkoppe zeigt sich dann abends, wenn die Sonne untergeht. Die Felsen fangen regelrecht an zu leuchten. Besonders gut haben es dann die Camper, die sich im Westen der Spitzkoppe angesiedelt haben. Dort hat man die Sonne genau im Rücken und ab erlebt vom einen oder anderen Aussichtsfelsen aus ein abendliches Farbenspiel - der perfekte Ort für einen schönen Sundowner.

Weitere nützliche Informationen zu den Regionen auf Suedafrikakarte, Tracks4Africa und dem Namibia-Forum.