Zum Foto:

Es ist immer wieder ein Highlight, Wüstenelefanten im Hoanib-Trockenfluss zu sehen. Wir hatten in der Vergangenheit mehrmals das Glück und dabei unter anderem im Februar 2015 diese besondere Sichtung.

Technisches: Canon EOS 50D mit Canon 100-400 bei 400mm, Belichtung: 1/640s, Blende: 10, ISO: 640

Zu den Wüstenelefanten:

Die Wüstenelefanten leben hauptsächlich in den Trockenflussgebieten im Nordwesten von Namibia (Damaraland, Kaokoveld). Die Wüstenelefanten sind keine spezielle Art - sie gehören genauso zu den Afrikanischen Elefanten wie die Elefanten in der Etosha oder im Krüger Nationalpark. Allerdings haben sich die Wüstenelefanten bestens an das Ökosystem, in dem sie sich bewegen, angepasst. Die Tiere haben eine geringere Körpermasse und dafür etwas längere Beine, die Füße haben eine größere Sohlenauflage.

Wüstenelefanten brauchen weniger Wasser als Ihre Artgenossen. Sie sind sogar in der Lage, mehrere Tage ohne Wasser auszukommen.

Diese Gruppe von Elefanten lebt permanent im Einzugsgebiet vom Hoanib, einem der besten Gebiete um Wüstenelefanten zu begegnen. Bei Elephant Song gibt es eine permanente natürliche Quelle, außerdem existieren mehrere künstliche Wasserlöcher (z.B. beim Zufluss des Mudorib). Das Flussbett bietet genügend Nahrung, speziell die Schoten der Anabäume sind ein besonderer Leckerbissen für die Elefanten.

Mittlerweile bieten diverse Lodges Halbtagesausflüge an, um die Wüstenelefanten zu besuchen – zum Beispiel von der Khowarib Lodge durch den Hoanib oder ab mehreren Lodges bei Twyfelfontein mit einer Pirschfahrt durch den Huab. Aber insbesondere auch als Selbstfahrer ist dies ein empfehlenswertes Erlebnis, das bei ein bisschen fahrerischem Geschick, vor allem aber mit ganz viel Respekt gegenüber der Natur und den Elefanten, gut zu bewältigen ist.

Weitere nützliche Informationen zu den Regionen auf Suedafrikakarte, Tracks4Africa und dem Namibia-Forum.